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Gesichter bekamen, wie sie die verblassten Wappenwieder frischbunt anstreichen ließen, wie sie mitSchild und Speer zu München und Potsdamturnicrtcn, wie sie so stolz auf ihren hohen Rossensaßen, als wollten sie nach Quedlinburg reiten,um sich neu auflegen zu lassen bei Gottfried Basse.Noch unerträglicher waren die triumphierend tücki-schen Äugelcin unserer Pfäffclein, die ihre langenOhren so schlau unter der Kapuze zu verbergenwusstcn, dass wir die verderblichsten Kniffe erwar-teten. Man konnte gar nicht vorher wissen, dassdie edlen Ritter ihre Pfeile so kläglich verschießenwürden, und meistens anonym oder wenigstens imDavonjagen, mit abgewendetem Gesichte, wie flie-hende Baschkiren. Eben so wenig konnte man vor-her wissen, dass die Schlangenlist unserer Pfäffeleinso zu Schanden werde — ach! es ist fast Mit-leiden erregend, wenn man sieht, wie schlecht sieihr bestes Gift zu brauchen wissen, da sie uns ausWuth in großen Stücken den Arsenik an den Kopfwerfen, statt ihn lothweis und liebevoll in unsereSuppen zu schütten, wenn man sieht, wie sie ausder alten Kindcrwäschc die verjährten Windelnihrer Feinde hervorkramen, um Unrath zu erschnüf-feln, wie sie sogar die Väter ihrer Feinde ans demGrabe hcrvorwühlcn, um nachzusehen, ob sie etwa