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2 (1861) Reisebilder : Th. 2
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zu enthüllen. Ich weiß jetzt mehr als Schellingund Hegel.

Was halten Sie von diesen Beiden? frug michder alte Eidcchs mit einem höhnischen Lächeln, alsich mal diese Namen gegen ihn erwähnte.

Wenn man bedenkt, antwortete ich, dass siebloß Menschen und keine Eidechsen sind, so mussman über das Wissen dieser Leute sehr erstaunen.Im Grunde lehren sie eine und dieselbe Lehre, dieIhnen wohlbekannte Jdentitütsphilosophie, nur inder Darstellnngsart unterscheiden sie sich. WennHegel die Grundsätze seiner Philosophie aufstellt,so glaubt man jene hübschen Figuren zu sehen,die ein geschickter Schulmeister durch eine künstlicheZusammenstellung von allerlei Zahlen zu bildenweiß, dergestalt, dass ein gewöhnlicher Beschauernur das Oberflächliche, nur das Häuschen oderSchiffchen oder absolute Soldätchen sieht, das ausjenen Zahlen formiert ist, während ein denkenderSchulknabe in der Figur selbst vielmehr die Auf-lösung eines tiefen Rechenexempels erkennen kann.Die Darstellungen Schclling's gleichen mehr jenenindischen Thierbildern, die aus allerlei anderenThieren, Schlangen, Vögeln, Elephanten und der-gleichen lebendigen Ingredienzen durch abenteuer-liche Verschlingungen zusammengesetzt sind. Diese