Nachtgcvögel kreischt, ferne Donner rollen, esblitzt, es riecht nach Kolophonium — Wehe! Wehe!die erlauchten Ahnen steigen aus den Gräbern, sierufen noch drei- bis viermal Wehe! Wehe! überden kläglichen Enkel, sie beschwören ihn, ihre altenEisenhofen anzuziehen, um sich zu schützen vor denentsetzlichen Ruthen — denn die Eumeniden wer-den ihn damit zerfetzen, die Gcißclschlangcn wer-den sich ironisch an ihm vergnügen, und wie derbuhlerische König Rodrigo, als man ihn in denSchlangenthurm gesperrt, wird auch der arme Grafam Ende wimmern und winseln:
Ach! sie fressen, ach! sie fressen,Womit meistens ich gesündigt.
Entsetze dich nicht, lieber Leser, es ist ja Allesnur Scherz. Diese furchtbaren Eumeniden sindNichts als ein heiteres Lustspiel, das ich nacheinigen Lustrcn unter diesem Titel schreiben werde,und die tragischen Verse, die dich eben erschreckt,stehen im allcrlustigsten Buche von der Welt, imDon Quixote von la Mancha, wo eine alte, an-ständige Hofdame sie in Gegenwart des ganzenHofes rcciticrt. Ich sehe, du lächelst wieder. Lassuns heiter und lachend von einander Abschied nch-