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2 (1861) Reisebilder : Th. 2
Entstehung
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gen wachsen, in Italien! Was ist der Mensch! Ister vor dem Altonacr Thorc, so möchte er gern inItalien sein, und ist er in Italien, so möchte erwieder vor dem Altonaer Thore sein! Ach, ständeich dort wieder und sähe wieder den Michaelisthurm,und oben daran die Uhr mit den großen goldnenZahlen auf dem Zifferblatt, die großen goldnenZahlen, die ich so oft des Nachmittags betrachtetewenn sie so freundlich in der Sonne glänzten — ichhätte sie oft küssen mögen. Ach, ich bin jetzt inItalien, wo die Citroncn und Orangen wachsen;wenn ich aber die Citroncn und Orangen wachsensehe, so denk' ich an den Steinwcg zu Hamburg,wo sie, ganze Karren voll, gemächlich aufgestapeltliegen, und wo man sie ruhig genießen kann, ohnedass man nöthig hat, so viele Gefahr-Berge zu be-steigen und so viel Hitzwärmc auszustehen. Sowahr mir Gott helfe, Herr Marchese, wenn ich esnicht der Ehre wegen gethan hätte und wegen derBildung, so wäre ich Ihnen nicht hierher gefolgt.Aber Das muss man Ihnen nachsagen, man hatEhre bei Ihnen und bildet sich.

Hyacinth! — sprach jetzt Gumpelino, der durchdiese Schmeichelei etwas besänftigt worden, —Hyacinth, geh jetzt zu —

Ich weiß schon —