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vor Augen hat. Ich saß dort oft vorigen Winterund betrachtete die schneebedeckten Berge, die, glän-zend in der Sonnenbelcuchtung, aus eitel Silbergegossen zu sein schienen.
Es war damals auch Winter in meiner Seele,Gedanken und Gefühle waren wie eingeschneit, eswar mir so verdorrt und todt zu Muthe, dazukam die leidige Politik, die Trauer um ein liebesgestorbenes Kind, und ein alter Nachärger undder Schnupfen. Außerdem trank ich viel Bier,weil man mich versicherte, das gäbe leichtes Blut.Doch der beste attische Breihahn wollte nichtfruchten bei mir, der ich mich in England schonan Porter gewöhnt hatte.
Endlich kam der Tag, wo Alles ganz anderswurde. Die Sonne brach hervor aus dem Himmelund tränkte die Erde, das alte Kind, mit ihrerStrahlcnmilch, die Berge schauerten vor Lust undihre Schneethränen flössen gewaltig, es krachtenund brachen die Eisdecken der Seen, die Erdeschlug die blauen Augen auf, aus ihrem Busenquollen hervor die liebenden Blumen und die klin-genden Wälder, die grünen Palläste der Nachti-gallen, die ganze Natur lächelte, und dieses Lächelnhieß Frühling. Da begann auch in mir ein neuerFrühling, neue Blumen sprossten ans dem Herzen,