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mir der Verstand stehen, und süßes Träumen er-füllte mich, und ich glaubte wieder fromme Marien-licdcheu zu hören, und ich dachte an die kleineVeronika.
Madame, Sie können sich kaum vorstellen, wiehübsch die kleine Veronika aussah, als sie in demkleinen Särgleiu lag. Die brennenden Kerzen, dierund umher standen, warfen ihren Schimmer aufdas bleiche lächelnde Gesichtchcn und auf die roth-scidcnen Röschen und rauschenden Goldflittcrchcn,womit das Köpfchen und das Weiße Todtcnhcmd-chcn verziert war — die fromme Ursula hatte michAbends in das stille Zimmer geführt, und als ichdie kleine Leiche, mit den Lichtern und Blumen,auf dem Tische ausgestellt sah, glaubte ich Anfangs,es sei ein hübsches Hciligenbildchen von Wachs;doch bald erkannte ich das liebe Antlitz, und frnglachend, warum die kleine Veronika so still sei,und die Ursula sagte: Das thut der Tod.
Und als sie sagte: Das thut der Tod —Doch ich will heute diese Geschichte nicht erzählen,sie würde sich zu sehr in die Länge ziehen, ichmüsste auch vorher von der lahmen Elster sprechen,die auf dem Schlossplatz hcrumhinkte und drei-hundert Jahr' alt war, und ich könnte ordentlich