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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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Nossen haben treulich dafür gesorgt — Sie wissenMadame, dass alte Weiber ihre Pflegekinder einbischen anspucken, wenn man die Schönheit der-selben lobt, damit das Lob den lieben Kleinen nichtschade — Sie wissen, Madame, wenn zu Rom derTriumphator, ruhmbekränzt und purpurgeschmückt,auf seinem goldnen Wagen mit weißen Rossen vomCampo Martii einherfuhr, wie ein Gott hervor-ragend aus dem feierlichen Zuge der Aktoren, Mu-sikanten, Tänzer, Priester, Sklaven, Elcphantcn,Trophäenträger, Konsuln, Senatoren, Soldaten:dann sang der Pöbel hintendrcin allerlei Spott-lieder — Und sie wissen, Madame, dass es imlieben Deutschland viele alte Weiber und Pöbel gicbt.

Wie gesagt, Madame, die Ideen, von denenhier die Rede ist, sind von den platonischen ebenso weit entfernt wie Athen von Güttingen, undSie dürfen von dem Buche selbst eben so weniggroße Erwartungen hegen, als von dem Verfasserselbst. Wahrlich, wie Dieser überhaupt jemals der-gleichen Erwartungen erregen konnte, ist mir ebenso unbegreiflich als meinen Freunden. Gräfin Juliewill die Sache erklären, und versichert, wenn derbesagte Verfasser zuweilen etwas wirklich Geist-reiches und Neugedachtes ausspreche, so sei Diesbloß Verstellung von ihm, und im Grunde sei er