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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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pndcldeutsche Natur. Mit innerer Freudigkeit zeigteer mir jene Stelle, wo der Herzog von Cambridge,als er die Grube befahren, mit seinem ganzen Ge-folge gespeist hat, und wo noch der lange hölzerneSpeisctisch steht, so wie auch der große Stuhl vonErz, worauf der Herzog gesessen. Dieser bleibe zumewigen Andenken stehen, sagte der gute Bergmann,und mit Feuer erzählte er, wie viele Festlichkeitendamals statt gefunden, wie der ganze Stollen mitLichtern, Blumen und Laubwerk verziert gewesen,wie ein Bergknappe die Zither gespielt und gesun-gen, wie der vergnügte, liebe, dicke Herzog sehrviele Gesundheiten ausgetrunken habe, und wie,viele Bergleute, und er selbst ganz besonders, sichgern würden todtschlagen lassen für den lieben, dickenHerzog und das ganze Haus Hannover. — Innigrührt es mich jedesmal, wenn ich sehe, wie sichdieses Gefühl der Untcrthanstrcue in seinen ein-fachen Naturlautcn ausspricht. Es ist ein so schö-nes Gefühl! Und es ist ein so wahrhaft deutschesGefühl! Andere Völker mögen gewandter sein undwitziger und ergötzlicher, aber keines ist so treuwie das treue deutsche Volk. Wüsstc ich nicht, dassdie Treue so alt ist wie die Welt, so würde ichglauben, ein deutsches Herz habe sie erfunden.Deutsche Treue! sie ist keine moderne Adressen-