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machte ich mich auf den Weg, die Gruben, dieSilberhütten und die Münze zu besuchen.
In den Silberhüttcn habe ich, wie oft imLeben, den Silberblick verfehlt. In der Münzetraf ich es schon besser, und konnte zusehen, wiedas Geld gemacht wird. Freilich, weiter Hab' iches auch nie bringen können. Ich hatte bei solcherGelegenheit immer das Zusehen, und ich glaube,wenn mal die Thaler vom Himmel herunter reg-neten, so bekäme ich davon nur Löcher in den Kopf,während die Kinder Israel die silberne Manna mitlustigem Muthe einsammeln würden. Mit einemGefühle, worin gar komisch Ehrfurcht und Rüh-rung gemischt waren, betrachtete ich die ncugebor-nen, blanken Thaler, nahm einen, der eben vomPrägstocke kam, in die Hand, und sprach zu ihm:Junger Thaler! welche Schicksale erwarten dich!wie viel Gutes und wie viel Böses wirst du stiften!wie wirst du das Laster beschützen und die Tugendflicken! wie wirst du geliebt und dann wieder ver-wünscht werden! wie wirst du schwelgen, kuppeln,lügen und morden helfen! wie wirst du rastlosumherirren, durch reine und schmutzige Hände,jahrhundertelang, bis du endlich schuldbeladen undsündcnmüd versammelt wirst zu den Deinigen imSchöße Abraham's, der dich einschmelzt und