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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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chen und seinem Bündel Reisig ins Walddickichtfortgesprungen. Die Kinder, dacht' ich, sind jün-ger als wir, können sich noch erinnern, wie sieebenfalls Bäume oder Vögel waren, und sind alsonoch im Stande, dieselben zu verstehen; Unsereinsaber ist schon alt und hat zu viel Sorgen, Juris-prudenz und schlechte Verse im Kopf. Jene Zeit,wo es anders war, trat mir bei meinem Eintrittin Klausthal wieder recht lebhaft ins Gedächtnis.In dieses nette Bergstädtchcn, welches man nichtfrüher erblickt, als bis man davor steht, gelangteich, als eben die Glocke Zwölf schlug und die Kin-der jubelnd aus der Schule kamen. Die liebenKnaben, fast alle rothbäckig, blauäugig und flachs-haarig, sprangen und jauchzten, und weckten in mirdie wehmüthig heitere Erinnerung, wie ich einstselbst als ein kleines Bübchen in einer dumpfka-tholischcn Klosterschule zu Düsseldorf den ganzenlieben Vormittag von der hölzernen Bank nichtaufstehen durfte, und so viel Latein, Prügel undGeographie ausstehen musste, und dann ebenfallsunmäßig jauchzte und jubelte, wenn die alte Fran-ciskancrglocke endlich Zwölf schlug. Die Kindersahen an meinem Ranzen, dass ich ein Fremdersei, und grüßten mich recht gastfreundlich. Einerder Knaben erzählte mir, sie hätten eben Religions-