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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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andern sagte: „Mit dem Theodor will ich garnicht mehr umgehen, er ist ein Lumpcnkerl, denngestern wusste er nicht mal, wie der Genitiv vonmsnsa heißt." So unbedeutend diese Worte klin-gen, so muss ich sie doch wieder erzählen, ja, ichmöchte sie als Stadt-Motto gleich auf das Thor ^

schreiben lassen; denn die Jungen piepsen, wie dieAlten Pfeifen, und jene Worte bezeichnen ganz denengen, trocknen Notizenstolz der hochgelahrtcn Geor-gia Augusta.

Auf der Chaussee wehte frische Morgenluft,und die Vögel sangen gar freudig, und auch mirwurde allmählich wieder frisch und freudig zu Muthe.

Eine solche Erquickung that noth. Ich war die ^

letzte Zeit nicht aus dem Pandektenstall herausge-kommen, römische Kasuisten hatten mir den Geistwie mit einem grauen Spinnweb überzogen, meinHerz war wie eingeklemmt zwischen den eisernenParagraphen selbstsüchtiger RechtSshstcme, beständigklang es mir noch in den Ohren wie „Tribonian,

Justinian, Hermogenian und Dummcrjahn," undein zärtliches Liebespaar, das unter einem Baume >

saß, hielt ich gar für eine Korpusjuris-Ausgabemit verschlungenen Händen. Auf der Landstraßefing es schon an lebendig zu werden. Milchmäd-chen zogen vorüber; auch Eseltreiber mit ihren grauen