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2 (1843) Christliche Einleitung
Entstehung
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trägt und leitet, in der Beförderung dieses Bildnugs-prozesses, indem er durch das größere Maß des gött-lichen Geistes, den er in sich aufgenommen, seine Zeit-genossen belebte. Aber wie das Reich der Natur ver-schiedene Zustände in den verschiedenen Jahreszeitenzeigt, so auch das Reich des Geistes. Oft bieten diegesellschaftlichen Zustände der Menschen den Anblick deseisigen Winters dar, in welchem alles Leben unter derfrostigen Rinde starret und sich nach dem werdendenFrühling sehnet. Die Sehnsucht faßt der große Geistin höherem Grade in sich auf, und der Schmerz derSehnsucht treibt ihn an, durch die erwärmende Kraftdes göttlichen Geistes, die Eisrindc, unter welcher dieGeister seiner Zeit gefesselt sind, zu lösen, damit siesich frei entfalten können im Lichte und in der Kraftdes neuen Lebens. Daher kommt es, daß jede rcsor-matoriscke Wirksamkeit in ihrer ersten Erscheinung alseine zerstörende sich offenbart. Die Gebäude der Selbst-sucht und des Truges müssen fallen, wenn der Tempeldes Glaubens, der Liebe und der Hoffnung erstehensoll. Nur auf den Trümmern des entarteten Judenthumskonnte das Christenthum erstehen; indem der göttlicheStifter desselben nicht neuen Wein in alte Schläuche