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Welcher große Mann ist aber jemals derPersifflage seiner Zeitgenossen entgangen? Habendie Athener mit ihren attischen Epigrammen dengroßen Alexander verschont? Haben die Römernicht Spottlieder auf Cäsar gesungen? Haben dieBerliner nicht PaSquillc gegen Friedrich den Großengedichtet? Herren Cousin trifft dasselbe Schicksal,welches schon Alexander, Cäsar und Friedrich ge-troffen, und noch viele andere große Männer mittenin Paris treffen wird. Je größer der Mann, destoleichter trifft ihn der Pfeil des Spottes. Zwergesind schon schwerer zu treffen.
Die Masse aber, das Volk, liebt nicht den -Spott. Das Volk, wie das Genie, wie die Liebe,wie der Wald, wie das Meer, ist von ernsthafterNatur, es ist abgeneigt jedem boshaften Salonwitz,und große Erscheinungen erklärt es in tiefsinnigmystischer Weise. Alle seine Auslegungen trageneinen poetischen, wunderbaren, legendenhaften Cha-rakter. So z. B. Paganini's erstaunliches Violin-spicl sucht das Volk dadurch zu erklären, dass dieserMusiker aus Eifersucht seine Geliebte ermordet,desshalb lange Jahre im Gefängnisse zugebracht,dort zur einzigen Erheiterung nur eine Violine be-sessen und, indem er sich Tag und Nacht darausübte, endlich die höchste Meisterschaft auf diesem