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die er unter dem Titel „Dramaturgische Blätter" ge-sammelt, sind noch das Originalste, was er gelieferthat. Aber es sind Theaterkritiken.
Um den Hamlet ganz als Schwächling zuschildern, lässt Shakspcare ihn auch im Gesprächemit den Komödianten als einen guten Theater-kritiken erscheinen.
Mit den ernsten Disciplinen hatte sich HerrTieck nie sonderlich befasst. Er studierte moderneSprachen und die älteren Urkunden unserer vater-ländischen Poesie. Den klassischen Studien soll erimmer fremd geblieben sein, als ein echter Roman-tiker. Nie beschäftigte er sich mit Philosophie; diesescheint ihm sogar widerwärtig gewesen zu sein. Aufden Feldern der Wissenschaft brach Herr Tieck nurBlumen und dünne Gerten, um mit erstercn dieNasen seiner Freunde, und mit letzteren die Rückenseiner Gegner zu regulieren. Mit dem gelehrtenFeldbau hat er sich nie abgegeben. Seine Schriftensind Blumensträuße und Stockbündel; nirgends eineGarbe mit Kornähren.
Außer Goethe ist es Cervantes, welchen HerrTieck am meisten nachgeahmt. Die humoristischeIronie, ich könnte auch sagen: der ironische Hu-mor dieser beiden modernen Dichter verbreitet auchihren Duft in den Novellen aus Herrn Ticck's