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kraft schwelgend, von den traurigen Seligkeiten derDemuth und der Entsagung und der KopfhängereiNichts wissen will! Aber er liebt ihn dennoch, undin seiner unermüdlichen Liebe möchte er den Shak-speare nachträglich zur wahren Kirche bekehren; erkommentiert eine christliche Gesinnung in ihn hin-ein; sei es frommer Betrug oder Selbsttäuschung,diese christliche Gesinnung entdeckt er überall in denShakspearc'schen Dramen, und das fromme Wasserseiner Erläuterungen ist gleichsam ein Tanfbad'vonfünf Bänden, welches er dem großen Heiden aufden Kopf gießt.
Aber, ich wiederhole es, diese Erläuterungensind nicht ganz ohne Geist. Manchmal bringt FranzHorn einen guten Einfall zur Welt; dann schneideter allerlei langweilig süß-säuerliche Grimassen, undgreint und dreht sich und windet sich auf dem Ge-bärstuhl des Gedankens; und wenn er endlich mitdem guten Einfall niedergekommen, dann betrachteter gerührt die Nabelschnur, und lächelt erschöpftwie eine Wöchnerin. Es ist in der That eine ebensoverdrießliche wie kurzweilige Erscheinung, dass gradeunser schwächlicher pietistischer Franz den Shakspearckommentiert hat. In einem Lustspiel von Grabbcist die Sache aufs ergötzlichste umgekehrt: Shak-spearc, welcher nach dem Tode in die Hölle gekom-