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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
Entstehung
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stieg, der eben aus Bengalen angelangt war. Eswar ein riesenhaftes Schiff und zahlreich bemanntmit Hindostancrn. Die grotesken Gestalten undGruppen, die seltsam bunten Trachten, die räthsel-haften Mienen, die wunderlichen Lcibesbewegungen,der wildfremde Klang der Sprache, des Jubels unddes Lachens, dabei wieder der Ernst auf einigensanftgelbcn Gesichtern, deren Augen, wie schwarzeBlumen, mich mit abenteuerlicher Wchmnth an-sahen alles Das erregte in mir ein Gefühlwie Verzauberung, ich war Plötzlich wie versetzt inScheherezadc's Märchen, und ich meinte schon, nunmüssten auch brcitblättrige Palmen und langhäl-sige Kamele und goldbedecktc Elcphanten und andrefabelhafte Bäume und Thicrc zum Vorschein kom-men. Der Superkargo, der sich auf dem Schiffebefand und die Sprache jener Leute eben so wenigverstand als ich, konnte mir, mit ächtbrittischcr Be-schränktheit, nicht genug erzählen, was Das fürein närrisches Volk sei, fast lauter Mahomedauer,zusammengewürfelt aus allen Ländern Asiens, vonder Grenze China's bis ans arabische Meer, da-runter sogar einige pechschwarze, wollhaarige Afri-kaner.

Des dumpfen abendländischen Wesens so ziem-lich überdrüssig, so recht europamüde, wie ich mich