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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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schaft sich Plötzlich einbilden könnte, ich sei derOnivs ok ^V-zlIinAton, suchte ich seine Heftigkeithcrabzustimmen und ihn unter der Hand zu besänf-tigen. Ich nahm seinen Nationalstolz in Anspruch,ich stellte ihm vor, dass Wellington den Ruhm derEngländer befördert, dass er immer nur eine un-schuldige Maschine in dritten Händen gewesen sei,dass er gern Beefsteaks esse, und dass er endlich

Gott weiß! was ich noch mehr von Wellingtonrühmte, als mir das Messer an der Kehle stand.

Was mich am meisten ärgert, ist der Gedanke,dass Arthur Wellington eben so unsterblich wird wieNapoleon Bonapartc. Ist doch in ähnlicher Weiseder Name Pontius Pilatus eben so unvcrgesslichgeblieben wie der Name Christi. Wellington undNapoleon! Es ist ein wunderbares Phänomen,dass der menschliche Geist sich Beide zu gleicherZeit denken kann. Es giebt keine größren Kontrasteals diese Beiden, schon in ihrer äußern Erschei-nung. Wellington, das dumme Gespenst mit eineraschgrauen Seele in einem steiflcinerncn Körper,ein hölzernes Lächeln in dem frierenden Gesichte

daneben denke man sich das Bild Napoleon's,jeder Zoll ein Gott!