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von Seiten der Christen, können, bei dem un-läugbar schon seit einigen Jahrhunderten einge-tretenen Verfall des türkischen Reichs, und beidem Verlust des ehemaligen Ucbcrgewichts derTürken an kriegerischer Tüchtigkeit und Kunst,eben sowohl den großen Hülfsgucllcn ihresReichs, als auch dem Einfluß der Lagcnvcr-haltnisse und der Beschaffenheit des Kriegs-thcatcrs in der europäischen Türkei beigemessenwerden.
In Rücksicht der Hülfsqucllcn läßt sichnicht in Abrede stellen, daß solche von jeherbedeutend waren, und die Aufstellung zahlrei-cher Streitkräfte, so wie deren beständige Er-gänzung, selbst nach den größten Niederlagen,möglich machten.
Die türkischen Heere waren jederzeit betracht-lich stärker, als die ihnen gegenüber gestande-nen europäischen. Dies Vcrhältniß dauerte so-gar fort, als das System der großen stehen-den Heere in Europa allgemein eingeführt war.Doch ist zu bemerken, daß seit der WienerSchlacht, 1683, Oestrcich und Nußland immernur allein auf den Kampfplatz traten, und nur