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1 (1842) (1842)
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blättern keinen Gefallen mehr fand, ein ausgehöhlte«Stück Hollunderholz u. dergl- zu einer Pfeife zu machen,so denkbar ist es doch, daß man in der Urzeit sich diesereinfachen Pfeife, als sie einmal erfunden war, ziemlichlange ohne weitere Veränderung bedient habe. Die grie-chische Fabel, daß der Hirtengott Pan das aus mehrerenPfeifen zusammengesetzte Blasinstrument zuerst erfunden,scheint wenigstens selbst darauf hinzudeuten, daß mandiese Verbesserung als einen außergewöhnlichen Fortschrittangesehen haben müsse.

Wie dem aber auch gewesen seyn möge: es kamenwirklich im Laufe der Zeit zusammengesetzte Hirtenflöte»von fünf, sieben, neun, und sogar zehn nebeneinanderliegenden Pfeifen alimälig in Gebrauch; und wir findendergleichen bei Virgil, Theocrit und andern Schrifstellernhäufig erwähnt. Sie bestanden ursprünglich aus mehreren,mit Wachs aneinandergefügten Pfeifen von Schilfrohr,welche am obern Ende, wo man sie zum Blasen an denMund brachte, von gleicher Höhe waren, unterwärts abereine schiefe Linie bildeten.

Jemehr man diese Pfeifen vervielfältigte, dcstomehrwurde natürlich beim Blasen des Instruments die Lungein Anspruch genommen; wer also zwar Gefallen an demInstrument selbst fand, aber gleichwohl seine Brust zuschonen wünschte, der mußte leicht auf den Gedankenkommen, ob es nicht möglich sei, die Pfeifen auf eineandere Art zum Ansprechen zu bringen? —

Gewiß wußte man auch damals schon, daß man Luftin Behältnisse einschließen und durch größere oder kleinereOeffnungen nach und nach in einer gewissen Ordnungwieder herauslassen, für diesen Zweck aber sie besondersGesch. d. Erfind. I. Bd. «