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1 (1842) (1842)
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und gleichmäßig in diesem Wärmegrade erhalten wurde,auszudörren. Sie bekamen dadurch eine Dichtigkeit, welchedas Zerbrechen nur mit Mühe verstattete, liefen fast biszur Hälfte ihres früheren Umfangs zusammen und gabennun eine sehr compacte Hitze.

Damit übrigens der Torf in seiner wahren Güte sichzeige, ist nicht nur nöthig, daß die Erdtheile des Moor-bodens gehörig Zeit gehabt haben, sich mit den Holzrestenvöllig zu vermischen, sondern es müssen auch die Torfzie-gel selbst lange genug an leichter Augluft oder Sonnen-wärme, nicht aber an Ofenhitze getrocknet worden seyn.Moorboden, der noch nicht lange genug unangetastet ge-legen hat, verräth sich sowohl durch das vorherrschendeVorhandensein vegetabilischer Bcstandtheile, verfaulter Grä-ser u. f. w., als durch die allzu thonigte, lehmigte oderockerartige Eigenthümlichkeit seiner Grundmasse. Dabei istes aber keineswegs erforderlich, daß alle Holzreste sich schonaufgelöst haben, vielmehr kommen oft im brauchbarstenMoorboden große Stücken Eichenrinde, Kernholz u. dergl.noch ziemlich wohl erhalten vor, und es genügt vollkom-men, wenn nur die Vermischung der übrigen Holztheilemit dem Erdschlamm möglichst gleichartig erfolgt ist.

Als Erkennungszeichen für die Auffindung vonTorfmooren betrachtet man es, wenn der Boden feucht,dunkelfarbig und elastisch und mit Wollgras und Torsmoosbekleidet ist. Gewöhnlich zeigt sich dann der Torf, wenig-stens der sogenannte leichte, noch mit vielen Pflanzenthei-len versetzte, schon unter der ersten Erdschicht, sobald mandiese mit einer gewöhnlichen Radehacke aufreißt. Wie tiefder Torfgrund selbst gehe, erforscht man dann leicht durchden Gebrauch eines einfachen Erdbohrers, der lösselartig