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12 (1862) Über Ludwig Börne
Entstehung
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Revolution ist noch weit von ench entfernt, gutDing will Weile, und die Frage der Kompetenz istnoch nicht entschieden . . .

O Schilda, mein Vaterland!

Wie Dem aber auch sei, das Fest von Ham-bach gehört zn den merkwürdigsten Ereignissen derdeutschen Geschichte, nnd wenn ich Börne glaubensoll, der diesem Feste beiwohnte, so gewährte das-selbe ein gutes Vorzeichen für die Sache der Frei-heit. Ich hatte Börne lange aus den Augen ver-loren, und es war bei seiner Rückkehr von Ham-bach, dass ich ihn wiedersah, aber auch zum letztenMale in diesem Leben. Wir gingen mit einanderin den Tuilcricn spazieren, er erzählte mir Vielvon Hambach und war noch ganz begeistert vondem Jubel jener großen Volksfeier. Er konnte nichtgenug die Eintracht und den Anstand rühmen, diedort herrschten. Es ist wahr, ich habe es auch ausanderen Quellen erfahren, zu Hambach gab es durch-aus keine äußere Excesse, weder betrunkene Tobsucht,noch pöbelhafte Roheit, und die Orgie, der Kir-mcstaumel, war mehr in den Gedanken als in denHandlungen. Manches tolle Wort wurde laut aus-gesprochen in jenen Reden, die zum Thcil später-hin gedruckt erschienen. Aber der eigentliche Wahn-witz ward bloß geflüstert. Börne erzählte mir: