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verzweifelnde Gedanken sich verliert! Schon dieersten Tage meiner Ankunft in der Hauptstadt derRevolution merkte ich, dass die Dinge in der Wirk-lichkeit ganz andere Farben trugen, als ihnen dieLichtcffckte meiner Begeisterung in der Ferne ge-liehen hatten. Das Silberpaar, das ich um dieSchulter Lafaycttc's, des Helden beider Welten, somajestätisch flattern sah, verwandelte sich bei nähe-rer Betrachtung in eine braune Perücke, die einenengen Schädel klüglich bedeckte. Und gar der HundMedor, den ich ans dem Hofe des Lvnvrc besuchte,und der, gelagert unter dreifarbigen Fahnen undTrophäen, sich ruhig füttern ließ: er war gar nichtder rechte Hund, sondern eine ganz gewöhnlicheBestie, die sich fremde Verdienste anmaßte, wie beiden Franzosen oft geschieht, und, eben so wie vieleAndre, cxploiticrtc er den Ruhm der Znlinsrcvoln-tion . . . Er ward gehätschelt, gefördert, vielleichtzu den höchsten Ehrenstcllcn erhoben, während derwahre Medor einige Tage nach dem Siege be-scheiden davongeschlichen war, wie das wahre Volk,das die Revolution gemacht . . .
Armes Volk! Armer Hund! sie.
Es ist eine schon ältliche Geschichte. Nicht fürsich, seit undenklicher Zeit, nicht für sich hat dasVolk geblutet und gelitten, sondern für Andre. Im