Druckschrift 
12 (1862) Über Ludwig Börne
Entstehung
Seite
73
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Welche süße Gestalt, dieser Gottmensch! Wieborniert erscheint, in Verglcichung mit ihm, der He-ros des alten Testaments! Moses liebt sein Volkmit einer rührenden Innigkeit; wie eine Mutter,sorgt er für die Zukunft dieses Volks. Christus liebtdie Menschheit, jene Sonne umflammte die ganzeErde mit den wärmenden Strahlen seiner Liebe.Welch ein lindernder Balsam für alle Wunden die-ser Welt sind seine Worte! Welch ein Hcilqncll füralle Leidende war das Blut, welches auf Golgathafloss! . . . Die weißen marmornen Gricchengöttcrwurden bespritzt von diesem Blute, und erkranktenvor innerem Grauen, und konnten nimmermehr ge-nesen! Die meisten freilich trugen schon längst insich das verzehrende Sicchthum, und nur der Schreckbeschleunigte ihren Tod. Zuerst starb Pan. Kennstdu die Sage, wie Plutarch sie erzählt? Diese Schif-fcrsage des Alterthums ist höchst merkwürdig").—Sie lautet folgendermaßen:

Zur Zeit des Tiberius fuhr ein Schiff nahean den Inseln Parä, welche an der Küste von Äto-lien liegen, des Abends vorüber. Die Leute, diesich darauf befanden, waren noch nicht schlafen gc-

Dieser Satz fehlt in der französischen Ausgabe.

Der Herausgeber.