da fällt auf cinmal dic Welt aus ihrcu Angeln,uud du sollst sie wieder einrahmen! Armer dicker
Dänenprinz! ^
Die drei Tage, welche ich in Frankfurt inBörne's Gesellschaft zubrachte, verflossen in fastidyllischer Fricdsamkcit. Er bestrebte sich angelegent-lichst, mir zn gefallen. Er ließ dic Raketen seinesWitzes so heiter als möglich ausleuchten, und wiebei chinesischen Feuerwerken am Ende der Feuer-werker selbst unter sprühendem Flammcugeprasscl indic Luft steigt, so schlössen die humoristischen Re-den des Mannes immer mit einem tollen Brillant-fcucr, worin er sich selbst aufs keckste preisgab. Erwar harmlos wie ein Kind. Bis zum letzten Augen-blick meines Aufenthalts in Frankfurt lief er gc-müthlich neben mir einher, mir an den Augen ab-lauschend, ob er mir vielleicht noch irgend eine Liebeerweisen könne. Er wusstc, dass ich auf Veranlassungdes alten Baron Cotta nach München reiste, umdort die Redaktion der politischen Annale» zu über-nehmen und auch einigen projektierten literarischenInstituten meine Thätigkcit zn widmen. Es galtdamals, für die liberale Presse jene Organe zuschaffen, die späterhin so heilsamen Einfluss übenkönnten; cS galt dic Zukunft zu säen, eine Aus-saat, für welche in der Gegenwart nur dic Feinde
He ine's Werke. Bd. XII. 4