Er schicn wcdcr groß noch klein von Ge-stalt, weder mager noch dick, sein Gesicht warweder roth noch blass, sondern von einer angerö-thctcn Blässe oder vcrblasstcn Röthc, und was sichdarin zunächst aussprach, war eine gewisse ableh-nende Vornehmheit, ein gewisses Dcdain, wie manes bei Menschen findet, d.ic sich besser als ihreStellung fühlen, aber an der Leute Anerkenntniszweifeln. Es war nicht jene geheime Majestät, dieman auf dem Antlitz eines Königs oder eines Ge-nies, die sich inkognito unter der Menge verbor-gen halten, entdecken kann; es war vielmehr jenerrevolutionäre, mehr oder minder titanenhafte Miss-muth, den man auf den Gesichtern der Prätenden-ten jeder Art bemerkt. Sein Auftreten, seine Bewe-gung, sein Gang hatten etwas Sicheres, Bestimm-tes, Charaktervolles. Sind außerordentliche Menschenheimlich umflossen von dem Ausstrahlen ihres Gei-stes? Ahnet unser Gemnth dergleichen Glorie, diewir mit den Augen des Leibes nicht sehen können?Das moralische Gewitter in einem solchen außer-ordentlichen Menschen wirkt vielleicht elektrisch aufjunge, noch nicht abgestumpfte Gcmüthcr, die ihmnahen, wie das materielle Gewitter auf Katzenwirkt. Ein Funken ans dem Auge des Mannesberührte mich, ich weiß nicht wie, aber ich vergaß
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