Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
Seite
414
Einzelbild herunterladen
 

414

friedenhcit dadurch in unserer Mitte befördert werde, — diesefromme Hoffnung in dem Herzen des Landcshcrrn ist es,die so gern die Bitte der Bürgerschaft um eine neue Kircheerfüllte, erfüllte in einer Größe, welche ihre Erwartung über-steigt. Solche edle Hoffnung können und werden wir nichttauschen. Große Wohlthaten legen große Verpflichtungenans. Der Stadt Bestes wollen wir darum mit vereintenHerzen suchen und für sie beten; wenn es ihr wohlgeht,dann gehet es uns wohl. Dann wird der König ferner, wiebisher, in unserer Mitte gerne wohnen, und der FrüchteSeiner Liebe, der Ernte Seiner Saaten sich erfreuen; unteruns wird Ihm wohl sein, — und wenn des Königs Ange-sicht freundlich ist, das ist Leben und Seine Gnade ist wieein Abendregen."

„Mit diesen Gedanken, Wünschen und Gelübden über-geben und empfehlen wir denn, allmächtiger Gott, deinerGnade und Obhut den Bau der Kirche, die hier zu deinerEhre und uns zum Segen aufgerichtet werden soll. NimmAlle, die daran arbeiten, in deinen gnädigen Schutz, damitkein Unglück unsere Freude trübe und das Werk seinerschönen Vollendung entgegen wachse. Verknüpfe durch daszarte Band der Achtung, der Liebe und des Vertrauens, dieObrigkeit und Bürgerschaft, Vorgesetzte und Untergebene,immer fester, und segne unsere Stadt in allen ihren Be-wohnern. Sie wird gesegnet sein und bleiben, wenn siedich fürchtet und deinen heiligen Willen thut. Alles aber,was wir von Dir für Land und Stadt zu erflehen und zubitten haben, liegt in dem Einen Herzensgcbete: Erhalte, er-halte, o Gott, den König; segne mit deiner Gnadensülle Ihn,