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12 (1898) Vermischte Schriften
Entstehung
Seite
162
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Bcrmishlc Tchriflen,

schleim, dcn die Insekten ans dein Boden zurücklassen, worüber siehingckrochcn.

Mit den Werken Johannes von Müllers geht es wie mit Klop-stock — keiner liest ihn, jeder spricht mit Respekt von ihm. Es istnnser großer Historiker wie jener nnser großer Epiker war, den wirdem Anstände mit Stolz entgegensetzten. Er ist steif langweilig —Alpen und keine Idee darauf," Wir glaubten ein Epos und einenHistoriker zu haben,

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Raumer ist das rttsvnniercnde Leder, — der litterarischc Lauf-bursche der Brockhansischen Buchhandlung — wenn er älter, wird erein Ladenhüter.

Gervinus' Litte rat Urgeschichte,

Tie Aufgabe war: was H, Heine in einem kleinen Büchlein vollGeist gegeben, jetzt in einem großen Buche ohne Geist zu geben —die Aufgabe ist gut gelost.

Historiker, welche selbst alle Geschichte machen wollen, gleichenden Komödianten in Deutschland, welche die Wut hatten, selbst Stückezu schreiben, Halter bemerkt, daß man desto besser spiele, je schlechterdas Stück — schrieben sie schlecht, um sich als gute Schauspieler zuzeigen? oder spielten sie schlecht, um als gute Schriftsteller zu schei-nen? Dasselbe könnte man bei unseren Historikern fragen,

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Hütet euch vor Hengstenberg — Der stellt sich nur so dumm, dagist ein Brutus, der einst die Maske fallen läßt, sich vernnnftglttnbigzeigt und euer Reich stürzt,

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Rüge ist der Philister, welcher sich mal unparteiisch im Spiegelbetrachtet und gestanden hat, daß der Apoll vom Belvcdcre dochschöner sei, — Er hat die Freiheit schon im Geiste, sie will ihm abernoch nicht in die Glieder, und wie sehr er auch für hellenische Nackt-heit schwärmt, kann er sich doch nicht entschließen, die barbarisch mo-dernen Beinkleider, oder gar die christlich germanischen Unterhosender Sittlichkeit auszuziehen. Die Grazien sehen lächelnd diesem in-neren Kampfe zu.