Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
494
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Boden, in dem einen und andern, in einem Keim.-oder trockenen Jahre gewachsen, rein oder mit tanbc»Körnen oder Unkrantsaamcn untermischt, weicht aufden Scheffel um mehrere, oft viele Pfunde von cin-andcr ab. Auch können bei dem Schcffel.-Maaße vieleUnterschleift gemacht werden. Abgerechnet die Spitz-büberei) mancher Gauner, leider vornehm und gering, swelche zweierlei) Scheffel haben, einen größern fürdas Einmeffen, und einen kleineren für dasAusmcsscn; oabgerechnet, daß die Polizei) nicht überall ans richtige iScheffel halt, und nscht immer halten kann: so macht les schon bey einem und dem nämlichen Scheffel eine §große Verschiedenheit, ob daran gestoßen, getreten, !ob es mehr oder minder gehaust, oder ob es abgcstrn !chen wird, Dagegen trügt das Gewicht in Hinsicht iauf die Güte weniger, und in Hinsicht auf die Nich/ iztigkeit bei) Kauf und Verkauf bey richtigem Gewicht zgar nicht.

Es fragt sich, ob nach allen diesen Gründen ine gPolizei) - Verordnung nicht anrählich wäre, daß alle lGetreide.-Arten nur nach dem Gewicht, wenigstens lauf den Markten, verkaust werden dürften? Jehl, wo zhoffentlich dem Maaße und Gewicht eine allgemeine iVerandciMg bevorsteht, würde diese veränderte, aber 1sehr zweckmäßige Einrichtung leicht eingeführt werden jkönnen, und zugleich den Gebrauch so vieler inDeutschland herkömmlicher Scheffel, deren in manchen s