Ackerbau haben, müssen doch Korn haben. Da sie es ei«nicht öffentlich kaufen dürfen, so thnn sie es heimlich, wobryes sich frcylich auf den Preis fo genau nicht ansehen lässtt.(Man möchte hier einwerfen, jene Maaßregcl wchalso für die kornreichen Provinzen von Nutzen. Almhaben denn alle Einwohner derselben Vorrarh, oderrichtiger — Uebcrfluß? Sicher muß dock) auch hier derbey weitem größere Theil feinen Bedarf kaufen, ichleider trifft das gerade die ärmeren Classcn. Alsowerden durch jene Maaßregel die reichen Bewohimbegünstiget und gehoben, alle ärmeren aber nictmMtreten, dem Wucher der übrigen und dem drückcnWJammer preis gegeben. Dennoch sind sie alle Unwthanen Eines Landcsvatcrs, und die ärmeren Eichasind vor jenen, welche sich selbst helfen können, mvorzüglicheren Sinne dessen Kinder und Schützlnize,)Der Kornbesitzcr denkt ferner, daß ihm der, welch«Korn gebrauche, wohl kommen müße, er setzt chnach Willrühr den Preis, die Conrurrenz wird ach«hoben w. :e. — Vornehmlich möchte diese Mach«gel in Westfalen, welches aus so vielen kleinen Terri-torien bestehet, höchst nachthcilig sepn, ja wohl Wmit Ausschluß aller Vortheile, welche aus einer K«>ü!sperre für ein großes Land vielleicht, aber auch >«vielleicht, entspringen könnten, hier nur alle Nachthcile derselben empfinden lassen. Außerdem ifl inWestfalen fürs Ganze wohl äußerst, äußerst st
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