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lichen Stellen ein Händchen mit ausgerecktem Zeige/finger beyzudrucken. Unser Zeitalter ist verständig ge-izig, keiner solcher Händchen mehr zu bedürfen. DieVerständiger» der Kaufmannschaft, welche Ton ange-ben können, mögen der Sache ein bischen nachdenken,und sie werden dann über einen augenblicklichen Ge-winn den dauerhafter» und das Wohl des Landesnicht vergessen.
XV.
Ist hohes Briefporto für das. Gouverne»ment Vorth cilhaft, oder nicht ^)?
Die Erfahrung der neueren Jahre hat dieFrage verneinend entschieden, und der Grund davon istleicht einzusehen. Jeder spart jetzt am Porto, wo erkann Freundschaftliche Correspondcnz hört ganzans, wer nicht schreiben muß, schreibt nicht; und auchdie Kauficntc suchen ihre Correspondenz so viel es im-mer möglich ist, einzuschränken. Die Posteinuahmebeträgt seitdem, ungeachtet das Porto hin und wieder
') Geschrieben im November izii, und damahls anden Herrn Höhrath Becker znr Aufnahme im Allgem.Anzeiger der Deutschen gesandt.
") Ein auffallendes Beyspicl davon vernahm ich im Mavdieses Jahres (1814) im Hessischen. Das Briefpost-Felleiscn, welches 1806 in der Regel sehr stark, nachherans ein geringes Paquet Briefe zusammengeschmolzenwar, war nun seit der neuen glücklichen Veränderungwieder zu seiner vorigen Stärke angewachsen.