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sabrikantcn. Dichter werden aber bei uns als Nach-tigallen betrachtet, denen nnr die Luft angehöre;sie sind rechtlos, wahrhaft vogclfrci!
Ich will diesen Artikel mit einer guten Handlungbeschließen. Wie ich höre, soll sich Herr Schindlerin Köln, wo er Musikdirektor ist, sehr darüber grä-men, dass ich in einem meiner Saisonbcrichtc") sehrwegwerfend von seiner weißen Kravattc gesprochenund von ihm selbst behauptet habe, auf seiner Vi-sitenkarte sei unter seinem Namen der Zusatz ,,-4rnieis Lestlroven" zu lesen gewesen. Letzteres stellt erin Abrede; was die Kravattc betrifft, so hat es da-mit ganz seine Richtigkeit, und ich habe nie einfürchterlich weißeres und steiferes Ungeheuer ge-sehen; doch in Betreff der Karte muss ich aus Men-schenliebe gestehen, dass ich selber daran zweifle, objene Worte wirklich darauf gestanden. Ich habe dieGeschichte nicht erfunden, aber vielleicht mit zu gro-ßer Zuvorkommenheit geglaubt, wie es denn beiAllem in der Welt mehr auf die Wahrscheinlichkeitals auf die Wahrheit selbst ankommt. Erstere be-weist, dass man den Mann einer solchen Narrheitsähig hielt, und bietet uns das Maß seines wirk-
ch Vergleiche den Bericht über die musikalische Sai-son von 1841, ans S. 331 des vorliegenden Bandes.
Der Herausgeber.