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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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gemieden wegen der dortigen ungesunden Gesetz-gebung, die das galante Vergehen der Bigamie mitdem Strange bestrafe. Wir können daher annehmen,dass jene Sage ein Märchen war, denn es ist eineThatsachc, dass Herr Kalkbrcnner zurückgekehrt istzu seinen hiesigen Verehrern, zu den schönen Fortc-pianos, die er in Kompagnie mit Herrn Plehelfabricicrt, zu seinen Schülerinnen, die sich alle zuseinen Meisterinnen im französischen Sinne desWortes ausbilden, zu seiner Gemäldesammlung,welche, wie er behauptet, kein Fürst bezahlen könne,zu seinem hoffnungsvollen Sohne, welcher in derBescheidenheit bereits seinen Vater übertrifft, undzu der braven Fischhändlerin, die ihm den famosenTttrbot überließ, den der Obcrkoch des Fürsten vonBcncvcnt, Talleyrand Pcrigord, ehemaligen Bischofsvon Antun, für seinen Herrn bereits bestellt hatte— Die Poissarde sträubte sich lange, dem berühm-ten Pianisten, der inkognito ans den Fischmarkt ge-gangen war, den besagten Türbot zu überlassen,doch als Erstcrer seine Karte hervorzog, sie aufden letzten: niederlegte und die arme Frau denNamen Kalkbrenncr las, befahl sie auf der Stelle,

wiedergefunden, die ihm einst den famosen Tiirbot über-ließ w."

Der Herausgeber.