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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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verleideten ihm so sehr alle idealen Dinge, dass esnichts Anderes mehr darin sieht, als die hohlePhrase, als die sogenannte Blague, und wie diesetrostlose Anschauungsweise durch Robert Macaircrepräsentiert wird, so gicbt sie sich doch auch kundin dem Tanz des Volks, der als eine eigentlichePantomime des Robcrt-Macaircthnms zu betrachtenist. Wer von Letztcrm einen ungefähren Begriffhat, begreift jetzt jene unaussprechlichen Tänze,welche, eine gctanztc Pcrsifslagc, nicht bloß die ge-schlechtlichen Beziehungen verspotten, sondern auchdie bürgerlichen, sondern auch Alles, was gut undschön ist, sondern auch jede Art von Begeisterung,die Vaterlandsliebe, die Treue, den Glauben, dieFamilicngcfnhlc, den Heroismus, die Gottheit. Ichwiederhole es, mit einer unsäglichen Trauer erfülltmich immer der Anblick des tanzenden Volks anden öffentlichen Vcrgnügungsortcn von Paris; undgar besonders ist Dies der Fall in den Karnevals-tageu, wo der tolle Mummenschanz die dämonischeLust bis zum Ungeheuerlichen steigert. Fast einGrauen wandelte mich an, als ich einem jener bun-ten Nachtfcstc beiwohnte, die jetzt in der Opsracomiguc gegeben werden, und wo, nebenbei gesagt,weit Prächtiger, als ans den Bällen der großen Oper,der taumelnde Spuk sich gebärdet. Hier musicicrt