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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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. . . Nun aber änderte sich plötzlich die Sccnc, und,statt in einem dunklen Dome, befanden wir unsin einer Landschaft, wo die Berge sich bewegtenund allerlei Stellungen annahmen, wie Menschen,und wo die Bäume mit rothcn Flammcnblättcrnzu brennen schienen, und wirklich brannten . . .Denn als die Berge, nach den tollsten Bewegungen,sich gänzlich verflachten, vcrlodcrtcn auch die Bäumein sich selber, fielen wie Asche zusammen. . . Undendlich befand ich mich ganz allein ans einer weiten,wüsten Ebene, unter meinen Füßen Nichts als gelberSand, über mir Nichts als trostlos fahler Himmel.Ich war allein. Die Gefährtin war von meinerSeite verschwunden, und indem ich sie angstvollsuchte, fand ich im Sande eine weibliche Bildsäule,wunderschön, aber die Arme abgebrochen, wie beider Venus von Milo, und der Marmor an man-chen Stellen kummervoll verwittert. Ich stand eineWeile davor in wchmüthigcr Betrachtung, bis end-lich ein Reiter angeritten kam. Das war ein großerVogel, ein Strauß, und er ritt auf einem Kamele,drollig anzusehen. Er machte ebenfalls Halt vorder gebrochenen Statue, und wir unterhielten unslange über die Kunst. WaS ist die Kunst? frugich ihn. Und er antwortete:Fragen Sic Das die