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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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Seite
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will fruchten! Ich verlange wahrhaftig keinen Gro-schen Pension, aber ich möchte gern in Ruhestandgesetzt werden. Liebster Freund, Sic thnn mir wirk-lich einen Gefallen, wenn Sie mich in Ihrem Jour-nale gelegentlich des Obskurantismus und Scrvi-lismus beschuldigen wollten; Das kann mir nutzemVon meinen Feinden brauche ich einen solchen Lie-besdienst nicht besonders zu erbitten, sie verleumdenmich mit der größten Zuvorkommenheit^).

. . . Ich bemerkte zuletzt, dass die Franzosen,bei denen das Lustspiel mehr als bei uns gedeiht,nicht eben ihrer politischen Freiheit diesen Vorthcilbeizumessen haben; es ist mir vielleicht erlaubt, etwasausführlicher zu zeigen, wie es vielmehr der socialeZustand ist, dem die Lustspieldichtcr in Frankreichihre Suprematie verdanken.

sSic wissen, was ich untersocialem Zustand"verstehe. Es sind die Sitten und Gebräuche, dasThnn und Lassen, das ganze öffentliche wie häus-liche Treiben des Volks, insofern sich die herrschendeLcbcnsansicht darin auSspricht.s Selten behandelt derfranzösische Lustspieldichtcr das öffentliche Treibendes Volkes als Hauptstoff, er pflegt nur einzelne

*) Die nächsten drei Absätze fehlen in den franzö-sischen Ausgaben.

Der Herausgeber.