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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
Seite
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einer nndcrcu Sage öffnete er dm Sarg bei Tage,betrachtete ruhig dm Leichnam und sprach die Worte:„Er war ein starkgcbautcr Manu, und er hätte nochlange leben können." Nach meiner Ansicht hat Dcla-rochc diese demokratischere Legende im Sinne gehabt.Im Gesichte seines Cromwcll ist durchaus kein Er-staunen oder Verwundern oder sonstiger Scclmsturmausgedruckt; im Gcgcnthcil, dm Beschauer erschüttertdiese grauenhafte, entsetzliche Ruhe im Gesichte desMannes. Da steht sie, die gcfcstctc, crdsichcrc Ge-stalt, „brutal wie eine Thatsachc," gewaltig ohnePathos, dämonisch natürlich, wunderbar ordinär,vcrfchmt und zugleich gefeit, und da betrachtet sieihr Werk, fast wie ein Holzhacker, der eben eineEiche gefällt hat. Er hat sie ruhig gefällt, die großeEiche, die einst so stolz ihre Zweige verbreiteteüber England und Schottland, die Königscichc, inderen Schatten so viele schöne Menschengeschlechtergeblüht, und worunter die Elfen der Poesie ihresüßesten Reigen getanzt; — er hat sie ruhig gefälltmit dem unglückseligen Beil, und da liegt sie zuBoden mit all ihrem holden Laubwerk und mitder unverletzten Krone — Unglückseliges Beil!

„Do ^orr rrot tiiiulr, 8ir, tirnt Urs Amiilotilrois n Arsnt improvomizirt?" Das waren die ge-glückten Worte, womit ein Brittc, der hinter mir