dic sich ebcn wieder durch jene Bemerkung erklärenlässt. Dic Zahl der Gemälde, worauf christlicheGeschichten, sowohl des alten Testaments als desneuen, sowohl der Tradition als der Legende, dar-gestellt sind, ist im diesjährigen Salon so gering,dass manche Unter-Untcrabtheilung einer weltlichenGattung weit mehr Stücke geliefert, und wahrhaftigbessere Stucke. Nach genauer Zählung finde ichunter den dreitausend Nummern des Katalogs nurncunundzwnnzig jener heiligen Gemälde verzeichnet,während allein schon derjenigen Gemälde, woraufSccncn aus Walter Scott's Romanen dargestelltsind, über dreißig gezählt werden. Ich kann also,wenn ich von französischer Malerei rede, gar nichtmissverstandcn werden, wenn ich die Ausdrücke „hi-storische Gemälde" und „historische Schule" in ihrernatürlichsten Bedeutung gebrauche.
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ist der Chorführer einer solchen Schule. DieserMaler hat keine Vorliebe für dic Vergangenheitselbst, sondern für ihre Darstellung, für die Ver-anschaulichung ihres Geistes, für Gcschichtschrcibungmit Farben. Diese Neigung zeigt sich jetzt bei demgrößten Thcilc der französischen Maler; der Salonwar erfüllt mit Darstellungen aus der Geschichte,