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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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fast lächelnd liegt er auf der Bahre, sa dass indiesem Gemälde das Leben trüb, hässlich und trau-rig, der Tod aber unendlich schön erscheint, ja an-muthig und fast lächelnd.

Der Maler, der so schön den Tod verklärt,hat jedoch das Leben noch weit herrlicher darzu-stellen gewnsst; sein großes Meisterwerk: „DieSchnitter," ist gleichsam die Apotheose des Lebens;beim Anblick desselben vcrgisst man, dass cS, einSchattenreich gicbt, und man zweifelt, ob es irgend-wo herrlicher und lichter sei, als ans dieser Erde.„Die Erde ist der Himmel, und die Menschen sindheilig, durchgöttcrt," Das ist die große Offenbarung,die mit seligen Farben aus diesem Bilde leuchtet").Das Pariser Publikum hat dieses gemalte Evan-gelium besser aufgenommen, als wenn der heiligeLukas es geliefert hätte. Die Pariser haben jetztgegen Letzter» sogar ein allzu ungünstiges Bor-urthcil.

Eine öde Gegend der Romagna im italiänischblühendsten Abcndlichte erblicken wir auf dem Ro-bcrt'schcn Gemälde. Der Mittelpunkt desselben istein Baucrwagcn, der von zwei großen, mit selstvc-

") Der Schluss dieses Absatzes fehlt in den französi-schen Ausgaben.

Der Herausgeber.