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I.XXXIV. Der Eid
stimmtes sagen sollen, viel bedeuten. Ist vielleicht der Richter,der als Hauptstatist dieser seltsamen Gruppe Relief gibt, ein ge-lernter oder gar gelehrter Geograph oder Astronom? Bemerken wirdoch am Bücherschränke, der hier eine wesentliche Nebenrolle mit-spielt, zwei Büchertitel als Anschlagezettel, und wir lesen daraus:ok sszstlinA, lüoinxisnt sustioo, ABC-Buch und Anlei-tung zur v ollständig en Jurisprudenz; also scheint derehrwürdige, wohl genährte, selbstgefällig einfältige llnstios ok tksxsnas, dem Alongenperücke und weit über die feist glänzendenHände geschobne Manschetten erst einen Anflug von Charakter ver-leihen, kaum fertig lesen, und weit weniger, wenn er sich nicht vonseinem Schreiber die gedruckten Buchstaben des Gesetzwerkes (dennin England's Gesetzgebung bewährt sich der erste Bibelspruch: „VonAnfang an war das Wort") vorsprechen ließe, ein vollgültigesUrtheil erlassen zu können. Er lebt in höhern Regionen, in jenen,wohin sich nach Ovid's Fabel, die Gerechtigkeit flüchtete. Hogarthals ein Ungelehrter griff mit Pedanterie solche kleine Züge, die ersich erlesen hatte, auf, und versteckte oft eine Deutung, die wunder-lich genug ist. Nicht umsonst ist auch der Tisch des Richters mitSternen ausgelegt. Die astronomischen Schattenbilder an derWand haben eine andere Bedeutung.
Anna Deal, die Primadonna dieser juristisch religiösen Cere-monie, producirt sich gebührlich, und es ist augenscheinlich, daß esihr an guter Hoffnung nicht fehlt; die Tulpe von Rochindale will,trotz allen botanischen Erzeugnissen Harlems, ihre Zwiebelnatnrbewähren; zwar weint sie nicht selbst, indem sie feierlich tastend dieRechte auf die ihr von dem nichtssagenden Schreiber hingehal-tene Bibel niederlegt, zum Schwur ihrer Niederkunft; doch machtsie ein so stupid saures, andächtiges Gesicht, als sollten dabei dieZuschauer weinen. Wer entdeckt aber hier an dem ganzen Bilde