Einleitung,
Hebei' §ogartlj’8 ©rßfje nod) ein SSBort rebcn, ^ieße äBaffcrin’b Söteer tragen, ©ie ift anerlannt, nid)t als blinbe Slutorität,fonbern in itjrer tiefften ©igentbümtidjfeit, Sebent offen nnb »er»ftänblid) »or Singen; »oraubgefefjt, baff er nidjt nur Singen, fon*bern and) Soßf nnb §erj ftabe.
©onjt freilid) ift eb fein SBunber, roenn Diele gute Seute beitoriginellen (Seift, eben um feiner DrgineHität willen, wofür ihnenber SDtaaßftab abgebt, verfemten, unb gar feltfame Urtbeile überibtt fällen, inbem fte ibn mit attbern großen Sünftlern Dergleichen.
„tpogartb ift fein fötaler, fonbern ein gerrbilbner!"— fagte mir einmal ein Sünger ber neu»altbeutfdjeu ©cbule. —3dj jeigte itjnt bab „Seben einer SBublerinn," ging eb mitibm burcb, unb fiebe ba: ber gutegreunb mußte am ©noe gefieben:baß ®ogartb bettn bod) toobl ein fötaler fei — aber: „einfeljr wunberlidjer!"
ötun freilid)! ein feßr Wunberlid)er, unb ein wunberbarerobenbrein! $eutt feine gcrrbilber fittb fo wenig für ben großenRaufen (gleiß unbgaulbeit abgerechnet, fo wie einige min«ber bebeutenbe Slätter) wie bie ©djöfjfungen beb unfterblidjen Ur»binerb. — Unb benttod) eutjüdeti SSeibe, ben großen §anfen, Wieben unbefangenen Senner.
8tafjf)ael jeigt unb in milber Slarbeit bie entfeffelte ff3ft)d)e,fid) auffdjwingettb jum Urquell beb Sidjtb. SBab nod) 3rbifd)eban ibm ift, ftetlt ftd) bar in fdjönfter ibeeler gornt. — ©ein böd)fter©cbmerj bat nod) ein Sädjeln burcb Sbränen, unb bieieb §immelb=Säcbeltt milbert bab ®r ben leib. 3ebeb tragifdje (Sefdjid ift ibmnur eine fBcrantaffung meßr, mit erbabetter (Ruße bie Oewißbeit