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LXXIII. ©er Seitgott,
©eipeömerfe. 2tber mogu ber ®eip, rcenn ber ^infet nießtö jumünftßen übrig läßt? Unb auch baö Uebrige, baö gur 3Serfcr=tigung eineö ©emälbeö gehört, iß hier in ber ©rbnung. ©aö©emälbepräfentirt fteß, mie eö fteß gehört, auf ber©taffelet,bie man auch ben fKaterefet, unb baher noch im ©nglifcßenehe Easel nennt, ©iefer bölgerne ©fet hier hot ßarfe Snochen.@r mirb nicht ßnfen unter feiner Saß, ob fte gleich feßon boneinem febroeren 3fabmen umgeben, unb mit einer Unterfchrift ber=fehen, alfo, baö Siegel bet fBotlenbung abgerechnet, baö fte nurber 3eit »erbanfen fann, fo roeit fertig iß. ©in guteö ©tücfArbeit aber ßebt ber Seit bebor, menn fte biefeö ©emätbe boU»enben roitl; benn btö fejjt iß noch ntcbtö barauf gu fehen, außerber armfetigen Anlage gu einer Sanbfcßaft mit einigen Säumenunb einem ^3aar gigitreßen, beRehcnb auö einem tobten £>ußne,baö auf bem Slitcfen liegt, unb einem grauengtmmer, baö einSünbel £>olg gu tragen fcheint. ©ie Sanbfcßaftömalerei folt hierbielleicht nebenher eine SBetfung erhalten, mie fte fteß bon £o=garth errearten läßt, bem bie mähre ©cbönbeit eineö Sanbfcßaftö»gentälbeö mabrfcbetnlicb ein äbnticßeö Släthfel mar, mie bie©cbönbeit ber gtiecßtfcben Slntifc. ©enn ber 2Beg tp meit, bonber hogarthifchen ©baraftermalerei biö gtim ©barafter einerSanbfcßaft. 21ber bie gemeinen Sanbfcßaftögemälbe pnb aller*bingö charatterloö. ©ie mtrfen nur auf baö 21uge, unb fagenbent ©emüthe gar nießtö. üfiun fann gmar auch ein foteßeö
nichtö fagenbeö ©emätbe boch einen Äunßmertb haben, für benItogartß nicht empfänglich mar; aber feßaben fann eö auch nicht,bie Sanbfcßaftömaler, bie nicht bloß für garben, ©ePatten unb^Beleuchtung ©inn haben, gumeilen baran gu erinnern, maö beruniibertrefpicbe ©laubeSorratn nie bergaß, baß auch eineSanbfcßaft eine ©eele haben fann, unb gmar eine anbere als