LVIII. ©ie SSiergaffe. 85
ren jener ^eiligen, trenn ftc anberd maßre ^eiligen gerne»fcn finb.
Stuf unferm ffilatie iß alled Ptunterfeif, Äraft unb SBoßlbe»bagen. 3ur Steckten ftept man int S3orgrunbe ein baufälliges5aud mit brei ein einem Äreuj »erbmibenen Äugeln, ßait beb5liidbängefchitbed. ©ie ©tauge, an melcßer fte audgeßecft ftnb,iß im ©inten begriffen; bad fjaud felbß iß geßüft. SSor bergiaudtbüre liegen Steine, bie ber 83eߣer, melcßer ©cbulben tue»gen nicht andgeßen barf, entmeber nicht bemerft, ober, roeil er,aub gleichem Orunb, eö nicht toagt, ©efucße anjunebmen, fetbft,auf irgenb eine SEBeife, babor gemorfen ^at. 3n ber ©büt he*ftnbet ft'cb ein tletned Socß, moburcß eine armfetige £>anb etmadforter einbolt. ©iefeb £aud ift bie Sßobnung eineb fßtanned,9?atnend Äneip (Pinch), ber auf pfänber teibt, alfo etmad,toad man in ber gelehrten Sprache ein Museum Lombardicumnennen tonnte. ©crgleid)cn Raufer pflegen brei blaue Äugelnju führen, ©ie üDtenfchen nämlich, bie regelmäßig auf einemgemißen gitß in Sonbon auf Pfänber teif;en, tarnen juerß aubber Sombarbei, unb führten biefeb 3etßmn ein; eb mar babSBappeti ber ßompagnte. SSon bem mißigen SSotte mürbenbiefe Äugeln brotlig gebeutet: „®!an tonnte 3n>ei gegen (Sindbermetten, baß bie »erfe|ten ©acßen nie mieber beraubtommenmürben." 9tocß bat man in Sonbon eine ganje 8ombarb*ßtaße, bie oon jener ©efetlfcßaft ben -Kamen führt, aber feine©affe oon Setbbäufern iß; inbeffen, menn atle bie Musea Lom-bardica, bie Sonbon enthält (Pawn brokers shops), beifatnmenmären: fo mochte leicht ein Museum Lombardo-Brilannicumbaraud merben, bab gar mohl an Seibnt|end SBeiffagungerinnern tonnte, baß bie Sibliotbefen unb Piufea Jit ©täbtenanmachfeti mürben. Sllfo $err Äneip iß banterot. fjogartß