Druckschrift 
Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
Seite
793
Einzelbild herunterladen
 

N'».I.-

"ex tzn">> Wi».

IlU

^ >Ät«i

i'ttAn-tt Uti,

T.-?.

ln««!,K ln i«.

di!>!-4»ütz-!«!>

«l'chrnkn

ltdi», lkrItllliU ln

> Ich! k

l ÜN n«ch

»

-nrttli Ditl M

? .M,

ist? Kin^

- W »lilie lnlml M 'h»'

m dm

kt«

c,t KB,

dBÄi

i,i°5- ^

^ eins»»'

-S-vOtl!!

'S

- idl!^ - K

Anhang. Astronomische Kunstwörter.

79Z

Brechung des Lichts. Das Nähere hierüber s. m. S. 2ss, 269 u. s. f. Die

Brechung des Lichts der Gestirne in unserer Atmosphäre ist die Ursache derResraction (s. d. Art.).

Breite der Gestirne ist der senkrechte Winkelabstand der Gestirne von derEcliptik, also die kürzeste Entfernung derselben von der Ecliptik. Sie istnördlich oder südlich, wenn das Gestirn über oder unter der Ecliptik steht.Die Breite der Sonne ist immer gleich Null, weil die Sonne immer in derEcliptik (s. d. Art.) ist. Breitenkreis eines Gestirns ist derjenigegrößte Kreis des Himmels, der durch das Gestirn und durch den Pol derEcliptik geht. Der Breitenkreis steht daher immer senkrecht auf der Ecliptik,und die Breite des Gestirns ist derjenige Bogen des Breitenkreises, derzwischen der Ecliptik und dem Gestirn enthalten ist.

Brennpunkte der Ellipse, sind zwei Punkte der großen Axe der Ellipse, welchedie Eigenschaft haben, daß die Summe ihrer beiden Abstände, von irqendeinem Punkte des Umfangs der Ellipse, immer gleich der großen Axe der-selben ist. M. s. S. 169.

Central kraft wird diejenige Kraft genannt, die in irgend einem festen Punkte(Oentruiu) ihren Sitz hat. So sagt man, die Planeten werden von einerCentralkraft um die Sonne getrieben, weil man voraussetzt, daß die Ur-sache dieser Bewegung ihren Sitz im Mittelpunkte der Sonne hat.

Centrifugalkraft. Wenn ein Körper schnell im Kreise gedreht wird, so suchter sich bekanntlich von dem Mittelpunkte dieses Kreises zu entfernen. DerStein spannt z. B. das Band der Schleuder, und zwar desto mehr, jeschneller diese gedreht wird. (S. 42.) Da diese Körper immer in der Rich-tung der Tangente ihrer Bahn sich von dem Mittelpunkte des Kreises zuentfernen suchen, so heißt diese Kraft auch Tangen tia l- oder Wurfkraft.

Circ ummeridian-Höhen sind solche Höhen der Sterne, die man in derNähe des Meridians gemessen hat. Man bedient sich ihrer vorzugsweise zuBestimmungen der geographischen Breite.

CircumPolarsterne sind diejenigen Sterne, die zunächst bei dem uns sicht-baren Pol des Aequators stehen, und die daher für uns weder auf- noch un-tergehen. Der Polarstern (s. d. Art.) ist der vorzüglichste unter ihnen.

Coluren sind die zwei Declinationskreise, von welchen der eine durch die Aequi-noctien geht, während der andere auf dem ersten senkrecht steht. Jener heißtder Cvlür der Nachtgleichen und dieser der Colur der Solstitien (s. d. Art.).Jener schneidet die Ecliptik in den beiden Aequinoctien, und dieser in den-jenigen beiden Punkten, die von dem Aequator, nördlich und südlich, ammeisten abstehen, welche beide letzten Punkte auch die Solstitial- oderWendepunkte der Ecliptik genannt werden.

Commu tation eines Planeten ist der Winkel, unter welchem aus der Sonneseine Entfernung von der Erde gesehen wird. Ist dieser Winkel gleich Null,so ist der Planet mit der Sonne in Opposition, und ist dieser Winkel gleichi8o Graden, so ist der Planet mit der Sonne in Conjunction. M. s. S. isi.

Conjunction. Ein Planet ist mit der Sonne in Conjunction, wenn er vonder Erde bei der Sonne gesehen wird, oder genauer, wenn seine Länge(s. d. Art.) gleich der Länge der Sonne ist.

Correspondirende Hohen sind gleich große Höhen eines Gestirns, dieman zu beiden Seiten des Meridians, in Ost und West, beobachtet hat. Manbraucht sie vorzugsweise bei der Sonne zur Zeitbestimmung. M. s. S. 66s.

Culmi nation. Ein Gestirn ist in seiner Culmination, wenn es am höchstenüber dem Horizonte steht, oder, was dasselbe isi, wenn es durch den Meri-dian (s. d. Art.) geht. Die Sonne culminirt daher im Augenblicke deswahren Mittags.

Dämmerung, die schwache Beleuchtung der Erde, die vor dem Aufgange odernach dem Untergange der Sonne statt hat. Ihre Ursache ist der Reflex derSonnenstrahlen von den oberen Schichten der Atmosphäre. M. s. S. 229.

Declination oder Abweichung eines Gestirns isi der senkrechte Winkelabstanddesselben von dem Aeguator, oder der kürzeste Abstand desselben von demAequator. Sie ist nördlich oder südlich, wenn der Stern über oder unterdem Aequator ist. Ebenso nennt man Poldistanz eines Sterns die Entfer-nung desselben von dem Nordpol des Aequators, so daß also Declination undPoldistanz eines Sterns sich immer zu 90 Graden ergänzen.

Deelinationskreis heißt derjenige größte Kreis des Himmels, der durch das

b - ^ z

' -

' ' »

1

, '» '

' '' j

' .1 ,

1

'--.5

>V', .7

' ''

' Ml ' l

. . 7

.'7.. ., .j- >

.'W..

.»I

....

-- ^>7 >

>7' '.x »

7 L- '

l

->-2'' ^