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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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VII
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ich während unserer früheren Diskussionen entworfen hatte, und denich, wenigstens in Beziehung auf meine Kräfte, als den ausführ-barsten betrachtete. Er fand ihren Beifall. Wird er aber auch dender Leser finden? Und wird die Ausführung selbst nicht allzuweithinter dem Entwürfe zurückbleiben? Das ist die Frage, die erstam Ende entschieden werden kann, und die ich, um sicher, odervielmehr, um gar nicht zu gehen, lieber jetzt schon beantwortet wüßte.

Wenn es wahr ist, und wer zweifelt daran, daß die eigent-liche Schönheit der Astronomie, die selbst unter denen, die sie nichtkennen, schon zu einer Art von Sprüchwort geworden ist, weder ineinem gedankenlosen Anstaunen des Himmels, noch in einer trocke-nen, chronikenmäßigen Aufzählung seiner Wunder, sondern daß siein dem Räch denken über diese Wunder besteht, so kann es wohlauch eben so wenig bezweifelt werden, daß jede Darstellung dieserWissenschaft auch ihre Richtung gegen dieses Nachdenken nehmenmuß, wenn sie anders nicht ihren Zweck verfehlen, und, was ihrerganz unwürdig wäre, in eine bloße, leere Unterhaltung zur beliebi-gen Zeitverkürzung für müßige Leute ausarten soll. Die Langeweilezu todten,, gibt es andere Mittel, und ein astronomisches Noth-und Hilfsbuch zu diesem Zwecke schreiben, möchte ich nicht, wennich es auch könnte.

Auf der andern Seite aber, welches Recht hat der Verfassereiner Schrift, die er selbst eine ^gemeinfaßlichc^ zu nennen beliebt,höhere mathematische Vorkenntnisse vorauszusetzen, die der größereTheil der Leser nicht besitzt, oder wohl gar seinen Vortrag mit al-gebraischen Formeln, wie er glaubt, auszuschmücken, die den Augender Meisten ein Gräuel sind, und deren bloßer Anblick sie schonmit Entsetzen vor dem ganzen Buche erfüllt?

Beide Klippen zu vermeiden, habe ich einen, so viel ich weiß,noch nicht betretenen Mittelweg eingeschlagen. Die gegenwärtigeSchrift nämlich zerfällt in zwei, nicht bloß ihrem Inhalte, sondernauch ihrer Darstellung nach, wesentlich verschiedene Theile, denenleicht, wenn jene nicht mißfallen, ein dritter folgen dürfte, der die

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