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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
Seite
211
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sicrten Länder darin zahlreich genng repräsentiertwerden, aber die Palme bliebe doch dem Vatcrlande,welches das Unglaublichste geleistet, und ich könntedaöon ein Leid singen mit dem Refrain:

„Aber in Deutschland tausend und drei!"

Charakteristisch ist es, dass nuscrn deutschenSchelmen immer eine gewisse Sentimentalität an-klebt. Sie sind keine kalten Verstandesspitzbuben,sondern Schufte von Gefühl. Sic haben Gemüth,sie nehmen den wärmsten Antheil an dem SchicksalDerer, die sie bestohlen, und man kann sie nichtlos werden. Sogar unsere vornehmen Jndustrie-rittcr sind nicht bloße Egoisten, die nur für sichstehlen, sondern sie wollen den schnöden Mammonerwerben, um Gutes zu thun; in den Freistunden,wo sie nicht von ihren Berufsgcschäftcn, z. B. vonder Direktion einer Gasbeleuchtung der böhmischenWälder, in Anspruch genommen werden, beschützensie Pianisten und Journalisten, und unter der bunt-gcsticktcn, in allen Farben der Iris schillernden Westeträgt Mancher auch ein Herz, und in dem Herzenden nagenden Bandwurm des Weltschmerzes. DerIndustrielle, der mein obenerwähntes Opus in so-genannter Übersetzung als Broschüre herausgegeben,begleitete dieselbe mit einer Notiz über meine Per-

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