Herr A. Wcill, der Verfasser der clsässischenIdyllen, denen wir einige Gel'citzcilcn widmen, be-hauptet, dass er der Erste gewesen, der dieses Genreauf den deutschen Büchermarkt gebracht. Es hatmit dieser Behauptung vollkommen seine Richtig-keit, wie uns Freunde versichern, die sich zugleichdahin aussprechen, als habe der erwähnte Autornicht bloß die ersten, sondern auch die besten Dorf-novcllen geschrieben. Unbckanntschaft mit den Mei-sterwerken der Tagcsschriftstcllerci jenseits des VaterRheins hindert uns, hierüber ein selbständig eig-nes Urtheil zu fällen.
Dem Genre selbst, der Dorfnovellistik, möch-ten wir übrigens keine bedeutende Stellung in derLiteratur anweisen, und was die Priorität derHervorbringung betrifft, so überschätzen wir eben-