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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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Fabelgethier huschte schattenhaft durch die Büsche.Mitunter freilich zwitscherte auch mancher harmloseZeisig, und nickte aus den breitblättrigeu Schling-pflanzen manch stille schöne Blume. Der jungeFant aber, immer weiter vordringend, rief endlichmit Übcrtrotz:Wann erscheint denn der Kämpe,der mich besiegen kann?" Da kam, nicht eben rüstig,aber doch nicht allzu schlotterig, herangezogen einlanger, magerer Ritter mit geschlossenem Visier,und stellte sich zum Kampfe. Sein Helmbusch wargeknickt, sein Harnisch war eher verwittert als schlecht,sein Schwert war schartig, aber vom besten Stahl,und sein Arm war stark. Ich weiß nicht, wie langedie Beiden mit einander fochten, doch es mag wohlgeraume Zeit gedauert haben, denn die Blätterfielen unterdessen von den Bäumen, und diese stan-den lange kahl und frierend, und dann knospctcnsie wieder aufs Neue und grünten im Sonnenschein,und so wechselten die Jahrzeitcn ohne dass siees merkten, die beiden Kämpfer, die beständig aufeinander loshiebcn, Anfangs unbarmherzig wild,später minder heftig, dann sogar etwas phlegmatisch,bis sie endlich ganz und gar die Schwerter sinkenließen und erschöpft ihre Hclmgittcr aufschlössen Das gewährte einen betrübenden Anblick! Dereine Ritter, der herausgeforderte Kämpe, war ein