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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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Gedicht (Ratclisf) kann vielleicht in der Sammlungmeiner poetischen Werke eine Lakunc füllen undZeugnis geben von Gefühlen, die in jenen ver-lorenen Dichtungen flammten oder wenigstens kni-sterten.

Etwas Ähnliches möchte ich in Beziehung aufdas Lied vom Tannhäuser andeuten. Es gehörteiner Periode meines Lebens, wovon ich ebenfallswenige schriftliche Urkunden dem Publikum mit-theilen kann, oder vielmehr mitthcilcn darf.

Der Einfall, dieses Buch mit einem Konterfeimeines Antlitzes zu schmücken, ist nicht von mirausgegangen. Das Porträt des Verfassers vor denBüchern erinnert mich unwillkürlich an Genua, wovor dem Narrcnhospital die Bildsäule des Stiftersaufgestellt ist. Es war mein Verleger, welcher aufdie Idee gerathen ist, dem Nachtrag zumBuchder Lieder," diesem gedruckten Narrcnhanse, worinmeine verrückten Gedanken eingesperrt sind, meinBildnis voranzustellen. Mein Freund Julius Campeist ein Schalk, und wollte gewiss den lieben Kleinenvon der schwäbischen Dichterschulc, die sich gegenmein Gesicht verschworen haben, einen Schabernackspielen . . . Wenn sie jetzt an meinen Liedernklauben und knuspern, und die Thränen zählen,die darin vorkommen, so können sie nicht umhin,