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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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gen als würtcmbcrgischcr Deputierter eben so heuch-lerisch wie lächerlich. Über sein Privatschclmenlcbenkann ich, schon wegen Mangel an Raum, ebenfallsnicht reden. Auch seiner literarischen Gaunerstreichewill ich hier nicht erwähnen; es wäre zu langweilig,wenn ich ausführlich zeigen müsstc, wie Herr Menzel,der ehrliche Mann, von den Autoren, die er kriti-siert, ganz andere Dinge citicrt, als in ihren Bü-chern stehen, wie er, statt der Originalwortc, lautersinnvcrfälschendc Synonyme liefert u. s. w. Nurdie kleine humoristische Anekdote, wie nämlich HerrMenzel dem alten Baron Cotta seine „DeutscheLiteratur" zum Verlag anbot, kann ich des Spaßeswegen nicht unerwähnt lassen. Das Manuskriptdieses Buches enthielt am Schlüsse die großartigstenLobsprüchc auf Cotta, die jedoch keineswegs Densel-ben verleiteten, das geforderte Honorar dafür zubewilligen. Es schmeichelte aber immerhin den seli-gen Baron, sich mal recht tüchtig gelobt zu sehen,und als bald darauf das Buch bei Gebrüder Frankhherauskam, sprach er freudig zu seinem Sohne:„Georg, lies das Buch, darin wird mein Verdienstanerkannt, darin werde ich mal nach Gebühr gelobt!"Georg aber fand, dass in dem Buche alle Lob-sprüche ausgestrichen und im Gegcnthcil die derbstenScitcnhicbc ans seinen Vater eingeschaltet worden.