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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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Miste unserer Zeit immer blühender gedeihen wird,und sollte auch ein glühendes Enthusiastenherz sichüber ihre kalte Behaglichkeit noch so sehr ärgern;mit dem Worte „Goethcnthum" deuteten wir obenvielmehr ans Gocthc'schc Formen, wie wir sie beider blöden Jüngcrschar nachgcknctct finden, und aufdas matte Nachpiepsen jener Weisen, die der Altegepfiffen. Eben die Freude, die dem Alten jenes Nach-knetcn und Nachpicpsen gewährt, erregte unsere Klage.Der Alte! wie zahm und milde ist er geworden!Wie sehr hat er sich gebessert! würde ein Nicolait,sagen, der ihn noch in jenen wilden Jahren kanntewo er den schwülen „Wcrther" und den „Götz mitder eisernen Hand" schrieb! Wie hübsch manierlich ister geworden, wie ist ihm alle Roheit jetzt fatal, wieunangenehm berührt es ihn, wenn er an die früherexcniale himmclstürmende Zeit erinnert wird, oderwenn gar Andere, in seine alten Fnßstapfcn tretend,mit demselben Übcrmnthc ihre Titancnflegcljahrc aus-toben! Sehr treffend hat in dieser Hinsicht ein geist-reicher Ausländer unseren Goethe mit einem altenRäubcrhauptmanne verglichen, der sich vom Hand-werke zurückgezogen hat, unter den Honoratioreneines Provincialstädtchcns ein ehrsam bürgerlichesLeben führt, bis aufs Kleinlichste alle Philistcrtngen-